Jahreskonzert 2000

'bayerischer' Karneval der Tiere viel Ryhthmus und beeindruckende Soli beim Jahreskonzert 2000

Das Jahreskonzert 2000 der Stadtkapelle Germering begann mit der eindrucksvollen 'Toccata' von Johann Sebastian Bach. Nach dem flotten 'Cachucha-Galopp' von Johann Strauss Vater unter der Leitung von Julio Miron stelle die Stadtkapelle dem Publikum eine Premiere vor. Der 'Karneval der Tiere' von Camille Saint-Saens wurde speziell für das Jahreskonzert mit vergnüglichen bayerischen Texten von Albert Sandner umrahmt, die der Schauspieler Peter Seitz vortrug. Aber auch die musikalische Seite wurde speziell für dieses Konzert bearbeitet; der Dirigent Julio Miron hatte zu den vohandenen Sätzen des Arrangements vier zusätzliche Sätze für kleine Klangensembles so aus dem Original arrangiert, daß insgesamt neun Tiere musikalisch zu hören waren. Der 'Kuckuck' spielte solistisch seinen Ruf vom Rang herunter, die 'Hühner' gackerten witztig um die Wette und fielen sich ständig dabei ins Wort, die 'Esel' führten ein Streitgespräch, die schwerfälligen 'Schildkröten' tanzten den Can-Can in ihrer indviduellen Zeitlupe, und der 'Schwan' begeisterte das Publikum mit seiner Anmut und Eleganz. Dabei übertrug sich die Ausgelassenheit der musikalischen Tiere beim rasanten Finale auch auf das Publikum.

 Die erste Hälfte des Abends beendete die Stadtkapelle mit dem bekannten 'Czardas' von Monti, als Solist betätigte sich dabei Manfred Trauner am Xylophon (Mitglied eines großen Münchner Profi-Orchesters).

Nach der Pause wurde der Abend zunehmend von eingängigen Rhythmen und Melodien geprägt. Das Jugendblasochester unter der Leitung von Stephan Zirwick begann mit der Filmmusik aus ‚Disney's Arielle' und ließ mit dem 'Wicky-Medley' Melodien aus der bekannten Zeichentrickserie folgen. Für den starken Eindruck, und die weiter gesteigerte Leistung erhielten die Nachwuchsmusiker viel Applaus.

Das große Orchester brachte danach mit dem ‚Waltz No. 2' ein bekannten melancholischen und doch schwungvollen Walzer von Dimitri Schostakowitsch zu Gehör. Nach den Tieren, die im Ersten Teil des Konzerts ihren Auftritt hatten, wurde mit der 'African Symphony' von Earl Elleson Mc Coy ein ganzer Kontinent mit seinen Rhythmen und den abwechslungreichen Landschaften vom Orchester lautmalerisch dargestellt. Die 'Twinkling Flutes' von Richard Comello glänzten nicht nur für das ganze Orchester, auch ihre Soli und die zusätzliche Kadenz, die ihnen Julio Miron geschrieben hatte, ließen viel Raum den Klang der Querflöten voll auszukosten.

Unmittelbar darauf setzten die Trompeter als Mittelpunkt des quirligen 'Latinda' ein heißblütiges lateinamerikanisches Orchesterstück darauf. Ihre Kadenz wurde von Harald Stößner, einem der Trompter, geschrieben.

Als Abschlußstück wurde es dann noch ausgelassener: Mit 'Rock around the clock' fegte die Stadtkapelle noch einmal musikalisch durch den Raum, auch hier gab es kleine Soli aus vielen Registern zu entdecken. Das begeisterte Publikum erklatschte sich daraufhin mit 'I am sailing' und dem 'Säbeltanz' noch zwei Zugaben, bevor das beeindruckende und äußerst gelungene Jahreskonzert vor über 500 Zuhörern zu Ende ging.

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