Jahreskonzert 2009

Jahreskonzert 2009 - Tänze aus aller Welt erfreuten die Besucher
Beim Jahreskonzert der Stadtkapelle kamen die Zuhörer in Schwung

Es war ein Konzert, das nichts zu wünschen übrig ließ. Die Musiker, mit Dirigent Julio Mirón, freuten sich über ein nahezu ausverkauftes Haus und die Besucher auf einen schönen musikalischen Nachmittag. Und sie wurden nicht enttäuscht, denn dann ging die "Post ab".

Beim Eröffnungsstück "Trumpets of Jericho" von Enrique Crespo wurde auch der müdeste Zuhörer hellwach und die Trompeten strahlten mit dem Orchester um die Wette.

 

Der Marsch "Pomp and Circumstance" von Edgar Elgar erfreut sich nicht nur in England großer Beliebtheit, denn seine pompöse Klangpracht entzückt Musiker und Zuhörer gleichermaßen.

Der spanische Tanz "Zapateado" aus der Feder des spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate, mit seinem kraftvollen Flamenco-Rhythmus, eröffnete den Reigen der Tänze aus den verschiedensten Epochen, unter dessen Motto das Konzert stand.

Der reizende Walzer Nr. 3 von Dmitri Schostakowitsch stellt Flöte und Klarinette in den Vordergrund, von den Solisten Franziska Krumm und Bernhard Götz hervorragend interpretiert.

Doch der Tänze nicht genug, kamen nun 4 sinfonische Tänze aus der "West Side Story" zur Auff�ümen die Widersinnigkeit von Bandenkriegen, und die Tragik der darin verwickelten Liebenden, charakterisieren.

Mit atemberaubender Geschwindigkeit tanzten die Musiker mit einer "Tarantella" aus der Operette "Balkanliebe" von Rudolf Kattnig in die 15minütige Pause.

Im zweiten Teil trat zunächst zweiter Dirigent Harald Stößner ans Dirigentenpult und zauberte mit dem Dixie-Swing "Just like in the old days" New Orleans-Stimmung der 20iger Jahre in die Stadthalle, bei dem sich auch Solisten des Orchesters mit Trompete, Posaune und Saxophon präsentierten. Swingend ging es weiter mit dem Saxophonensemble der Stadtkapelle und dem bekannten "I got plenty o' nutting" aus der Folk-Oper "Porgy and Bess" von George Gershwin.

 

"Tempus fugit" einmal anders, dachte sich Orchestermitglied an der Klarinette, Bernhard Götz, und schickte mit einer raffinierten Mixtur aus drei verschiedenen Musikstilen Orchester und Publikum auf eine musikalische Zeitreise, bei seinem zweiten großen Konzertstück, das er für die Stadtkapelle schrieb. Der Komponist wurde mit Bravorufen und begeisterem Applaus für sein Werk, bei dem er auch als Solist auftrat, gefeiert.

 

Es folgte "Blue Rock" von Philip Sparke, das beginnend als klassische Rockballade in einen fetzigen Rock übergeht, der nicht nur die Jugend begeistert.

Mit dem Welthit "Mas que nada" vom brasilianischen Musiker Jorge Ben Jor, bereits 1963 komponiert, aber auch für die heutigen Generationen noch begeisternd, ging das Konzert zu Ende, das Birgit Neczas wie gewohnt informativ und mit Humor gewürzt moderierte.

 

Zwei Zugaben erklatschte sich das Publikum - hätte aber vernehmbar auch noch gerne weitere gehört. Aber man soll bekanntlich aufhören wenn es am schönsten ist, und so ging auch das schönste Konzert schließlich zu Ende.

Text: Johanna Schneider / Fotos mit freundlicher Genehmigung von Hubert Plutka, Gernlinden

 

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