Jahreskonzert der Stadtkapelle Germering 2016

Das Original

Moderne Blasorchester, wie die Stadtkapelle Germering, faszinieren unter anderem durch ihre musikalische Vielseitigkeit. Bombastische Filmusik oder virtuose Overtüren, ursprünglich komponiert für große Symphonieorchester, gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Musik von Big Bands, Latino Combos oder Rock- und Pop-Gruppen. Es gibt kaum ein Musikgenre, das sich nicht für Blasinstrumente eignet.

Den Schwerpunkt ihres diesjährigen Jahreskonzerts legte die Stadtkapelle diesmal aber auf "original Blasmusik", natürlich ohne damit die Vielfalt einzuschränken. Unter dem Motto "Das Original" spielte das Orchester, unter der Leitung von Dirigentin Yoko Seidel, Musik, die speziell und ursprünglich für Blasorchester komponiert wurde. Was das bedeutet? Japanischer Samba, bayerischer Swing, britisch konzertantes!

Gar nicht so leicht ging es klassisch mit der Leichten Kavallerie von Franz von Suppé los. Nach dem beschaulich ruhigen Adago for Winds von Jan van der Roost wurde mit Jacob de Haans Oregon die Landschaft Nordamerikas akustisch in Szene gesetzt. Mit den Twirly Things einer Kompositition unseres Musikers Bernhard Götz lernte das Publikum was es mit verschnökelte Noten auf sich hat. Mit einem Teil aus den ungewöhnlichen Scotish Dances von M. Arnold und der berühmten Filmusik aus The Seventh of July wurde die Erste Hälfte des Konzerts beendet.

In der zweiten Halbzeit wurde mit der vertonung des Orient Express der Dampfzug aus einer vergangenen Epoche vom Orchester mit den Instrumenten neues Leben eingehaucht bzw. ordentlich Dampf gemacht. Aber die Zuschauer konnten sich nicht zurücklehnen, sondern waren auch beim Radetzky-Marsch eingeladen tüchig mitzuklatschen. Eine gewaltige Kullisse der Lautmalerei war dann bei Ireland: Of Legend and Lore zu hören. Mit der Hymn to Fallen und dem Schlusstück  Star Trek-Generations wurden dann noch zwei sehr bekannte Filmmelodien zu Gehör gebacht. Dazwischen gab es mit dem Samba Express ein sehr eigenwilliger, aber berühmter Samba aus Japan.

Das Publikum war begeistert über das abwechslungsreiche Konzert mit dem vollen Klang eines großen sinfonischen Blasorchesters und der großen Bandbreite moderner Blasmusik.

 

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