Serenade am See 1999

3. Serenade am See am 26. Juni 1999
 - diesmal auch mit Wasser von 'oben'

Eingentlich waren die Vorzeichen zur dritten Serenade am See hervorragend. Der Wetterbericht versprach warme Temperaturen und trockenes schönes Wetter, allerdings auch Gewitterneigung. Nachdem es sich am Nachmittag etwas zugezogen hatte, und Wind aufkam hofften alle, dass es noch lange genug halten würde. Tatsächlich setzte der erste kräftige Regenschauer setzte nach der Zugabe ein.

Dekoration am Hang

In diesem Jahr fanden besonders viele Germeringer zur Serenade am See, vermutlich noch mehr als die ca. 500 Zuschauer des letzten Jahres. Vielleicht waren auch einige besonders neugierige Besucher dabei, denn die Serenade 1999 war zugleich der erste Auftritt der Stadtkapelle mit ihrem neuen musikalischen Leiter und Dirigenten, Julio Mirón.

Das Programm begann dem doppelchörigen 'Canzoni Septimi Toni #8' von Giovanni Gabrieli. Jeweils 8 Stimmen besetzt mit Trompeten, Waldhörnern und Posaunen, die in zwei Gruppen aufgestellt waren, zeigten mit diesem Stück, dass schon vor über dreihundert Jahren das 'Stereoprinzip' bekannt war. Klassisch ging es mit der Ouvertüre zum 'Babier von Sevillia' von Rossini weiter. Nach den eindrucksvollen 'Yellow Mountains' einer symphonischen Darstellung einer Gebirgslandschaft von Jacob de Haan und dem schwungvollen Walzer 'Belle of the Ball' von Leroy Anderson zeigte die Stadtkapelle auch ihr Einfühlungsvermögen in Spirituals. Zuerst ganz ruhig und fast choralmäßig, aber im typischen Ryhtmus, begann 'Let it shine! (this litte light of mine)' mit seiner eingängigen Melodie, um dann im flotten und ausgelassen Tempo mit einem kräftigen Akkord zu schließen.

Blick �ber das Orchester von hinten

Danach brachte das Jugendblasorchester mit 'Jurrasic Park' die Titelmelodie des bekannten Films überzeugend zu Gehör.

Nach dem Jugendblasorchester meldete sich das große Orchester der Stadtkapelle mit dem fröhlichen Walzer 'Münchner Kindl' zurück. Als gehörte es zur Dramaturgie, verfinsterte sich der Horizont über dem Germeringer See beim Stück 'Mars' aus den 'Planeten' von Gustav Holst, das den Kriegsgott musikalisch beschreibt. Mit der berühmten 'West Side Story' zeigte die Stadtkapelle eine gelungene musikalische Zusammenfassung des Erfolgs-Musicals. Zum Schluss des Konzertprogramms griff die Stadtkapelle mit 'Carioca' tief in die Schatzkiste der Latin-Musik. Dabei wurden auch die Zuschauer mit ins Stück eingebaut, Julio Miron leitete sie an, klatschend einen wichtigen Rhytmus für die Solopassagen des Stücks zu übernehmen.

Mit diesesm Stück und großem Beifall war die gelungene Serenade '99 beendet, und Wetter gestattete gerade noch als Zugabe den 'Tiger Rag' bevor es stark zu regnen begann.

 

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