Serenade am See 2011

"Summertime" am See mit der Stadtkapelle Germering

Es war eine Serenade, wie sie schöner nicht hätte sein können. Die aufgestellten Bänke für die Zuhörer reichten längst nicht aus, und so ließ man sich im Gras nieder, auf mitgebrachten Decken, Klappstühlen, Liegen oder was man sonst hatte. Die Wiese vor dem See war dicht gefüllt mit Menschen, die sich die lang vermisste Sonne ins Gesicht scheinen ließen und guter Laune waren. 

 

 Dann kamen die Musiker in ihren bunten Hawai-Hemden und sofort mit dem ersten Stück
"Raiders of the last ark" brachten sie "Hollywood Feeling" an den Germeringer See.

Es folgten 1,5 Stunden sinfonische Blasmusik vom Feinsten. Es wechselten sich romantische Stücke, wie "Omens of Love" oder "Summertime" mit temporeichen wie "Mister Boogie" oder "Aint't she sweet" ab. Die Energie und das Temperament von Dirigent Julio Mirón rissen Musiker wie Zuhörer gleichermaßen mit. 

 

Abwechslung brachten die verschiedensten Gruppierungen. So traten mal die Trompeten als Solisten bei "Trumpet Blues and Cantabile" vor, mal die Saxophone bei "Saxophonia". Bei "Surf Time" und "Rutland Rag" aus der Reihe trat, mit weichen Blues- und fetzigen Rockklängen, sogar die gesamte Blechbläsergruppe nach vorne.

Aus dem Orchester traten auch immer wieder einzelne Spieler hervor, die als Solisten glänzten, was dem Ganzen noch mehr Lebendigkeit verlieh.

Die Stadtkapelle verfügt auch über zwei Dirigenten und so übernahm nach der Pause Harald Stößner den Dirigentenstab und leitete zwei Stücke.

Die Musikalität und gute Laune der beiden Dirigenten übertrug sich schnell auf das Publikum, das zum Schluss sogar mit einbezogen wurde und den Rhythmus mitklatschte. Die charmante Moderation von Elisabeth und Hartmut Krumm rundete einen schönen Konzertabend harmonisch ab, und das Publikum bedankte sich mit viel Beifall.

JS

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Hubtert Plutka

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