Serenade am See 2012

Petrus spielte mit, er schob die Wolken zur Seite, als wollte er auch
ein bisschen zuhören. Und die Zuhörer spielten mit, sie kamen in Scharen
gutgelaunt an den See und ließen sich auf den Bänken, mitgebrachten
Stühlen, Decken oder einfach im Gras nieder.


Dann eröffnete die Jugendband das Konzert beschwingt mit dem
weltbekannten Filmhit “Chariots of fire” (die Stunde des Siegers) von
Vangelis. Es folgte “I’d’ve baked a cake”, ein Dixieland, den die
Jugendband mit viel Spaß und Schwung vortrug. Dem Publikum gefiel’s
und es erklatschte sich als Zugabe, passend zur Sommerzeit und baldigen
Ferienbeginn, “Summer Vacation - fun, fun, fun + wipe out” und selbst
die Sonne lachte dazu.


Die Stadtkapelle machte sich nun tänzerisch auf eine Reise um die Welt,
launig geführt von Comedian Tobias Mayer. Mit einer fröhlichen Polka
“Auf der Vogelwiese” von Ernst Mosch ging es zu erst - nein nicht nach
Bayern, sondern nach Böhmen. Weiter ging die Reise um die halbe Welt,
nach Argentinien, wo der feurige “Tango Argentina” von Johann Perik den
Zuhörern einheizte. Ein Cha Cha Cha, der Tanz, der ursprünglich aus Cuba
stammt, “Sway” lud nicht weniger zum Tanzen ein.


Mit einem “Cool Blues” ging es natürlich in das Land der unbegrenzten
Möglichkeiten in die USA. Weiter ging es nach Spanien mit dem
berauschenden Pasa doble “Ole Toronto”, den das Saxophonregister mit
viel Feuer vortrug, und den der Komponist dem berühmten Toreador Julian
Melero “Toronto” widmete.


In schnellem Flug ging es weiter in die Karibik, mit der Rumba "Carioca",
einem Partnertanz, bei dem beide umeinander werben, voreinander fliehen
und doch wieder zusammenfinden. Doch schon ist man wieder in Italien
angelangt, mit einer heißen Tarantella, einem süditalienischen
Volkstanz, dessen Name vermutlich aus der Stadt Tarent in Apulien abstammt.

Nach der Pause wurde es wieder gemütlich, beim Ländlerpotpourri aus
unserer bayerischen Heimat traten die einzelnen Instrumentengruppe als
Solisten hervor. Mit einem “Big-Band Boogie”, aus der Familie der
Swingtänze, war man schon wieder in den USA, von der Stadtkapelle
leichtfüßig vorgetragen. Mit dem bekannten “Dancing Queen” von der
Gruppe ABBA ging es nach Schweden. Und danach um die halbe Welt nach
Brasilien, mit dem Bossa Nova “Desafinado” eingeleitet von einem
romantischen Saxophon-Solo, das vom Orchester leise und gar nicht
verstimmt fortgesetzt wird, obwohl der Titel auf portugiesisch genau das
bedeutet.


Der “Grassauer Zwiefacher” der nun folgte, ein wirkungsvoller
bayerischer Tanz mit ständigem Taktwechsel, führt ins schöne Chiemgau,
aus dem Ort Grassau stammend. Das ist ein Paradestück für die
Blechbläser der Stadtkapelle, die in einer langen Reihe vortraten.
Der folgende “Blue Rock” ist von einem deutschen Musiker komponiert
worden, und stellt eine brillante Verbindung zwischen Blues und Rock dar.
Ein “Merengue Pikante” als Zugabe ließ die Zuhörer vergnügt und
zufrieden nach Hause gehen.


 

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