Wunschkonzert 2009

Wunschkonzert 2009

Cello meets Dudelsack
Überraschung beim Wunschkonzert der Stadtkapelle Germering

Mit viel Vergnügen erlebten die Zuhörer das Wunschkonzert der Stadtkapelle Germering mit ihrem engagierten Dirigenten Julio Miron am vergangenen Sonntagnachmittag im Orlandosaal. Die an Klangfarben nuancenreiche Ouvertüre zur Oper "Nabucco" von Giuseppe Verdi eröffnete einen bunt gemischten Konzertabend, beim dem die Vielseitigkeit des Orchesters voll zur Geltung kam. Die zarte "Morgenstimmung" von Edvard Grieg wurde vom Publikum an die zweite Stelle der Rubrik Klassik gesetzt und gefühlvoll vorgetragen. Mit der "Tritsch-Trasch Polka" ging es in das Wien von Johann Strauß, dessen Schnellpolkas den Musikern einige Fingerfertigkeit abverlangen.

Nun wurde von der Moderatorin Birgit Neczas ein Instrument angekündigt, das in einem Blasorchester eher Seltenheitswert hat. Der renommierte Cellist Philip von Morgen trat auf und entführte zusammen mit dem Orchester die Zuhörer ins Land der höchsten Berge, mit der Musik zum Film "Sieben Jahre in Tibet" und es zeigte sich, wie schön ein Cello mit Bläsern harmonieren kann. Der zauberhafte "Kaiserwalzer" setzte wieder beschwingte Wiener Akzente, ein Konzertwalzer der Extraklasse.

Nun machte es Birgit Neczas wieder spannend. Das nächste Überraschungsinstrument sollte das Publikum selbst erraten, was es unschwer nach den ersten hellen Tönen, die aus dem Hintergrund des Saales erklangen, als Dudelsack identifizierte.

Der Ire Tim Houlihan war der zweite Überraschungsgast, der mit dem Orchester die wunderschöne lyrische Melodie von "Highland Cathedral", dem Lieblingsstück vieler Schotten, in stilechtem Schottengewand vortrug und vom Publikum wie ein Star gefeiert wurde. Im Bereich "Pop" waren Melodien von der Kultband ABBA sehr gefragt und so eröffnete nach der Pause das Orchester mit Co-Dirigent Harald Stößner den zweiten Teil mit "Money, Money, Money", "Thank you for the Music", "Dancing Queen" und "Mama Mia" locker und beschwingt.

Weiter ging's mit Zorbas dem tanzenden Griechen, zu Glenn Miller mit der zauberhaften "Moonlight Serenade" und dem wohl erfolgreichsten Saxophonstück seines Genres "In the mood", von den "Saxen" mit viel Spass vorgetragen.

Mit "Soul Bossa Nova" und "Sing, sing, sing" aus den Rubriken Latin und Swing ging ein erfolgreiches Konzert zu Ende. Sowohl Dudelsackspieler als auch Cellist zeigten in den Zugaben noch einmal ihr hervorragendes Können. Wie die Wiener Philharmoniker bei ihrem Neujahrskonzert beendete auch die Stadtkapelle mit dem Radetzky-Marsch ihr Konzert, bei dem die Zuhörer kräftig mitklatschten.

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von: Hubert Plutka, Text: Johanna Schneider

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