Ein fulminanter Auftakt

Das Frühjahrskonzert 2026. Es war unser erstes Jahreskonzert unter Leitung von Sandra Settele und es begann standesgemäß mit festlich strahlenden Fanfarenklängen vom Balkon des gut besuchten Orlandosaals.

Der Königsmarsch von Richard Strauss machte den Auftakt zu einem gelungenen Konzert und stimmte Publikum und Orchester ein, auf einen ersten, von konzertanter Blasmusik geprägten Konzertteil.

Mit „Aurora Borealis“ hatte sich Sandra ein knappes Jahr zuvor beim Probedirigat als Dirigentin bei der Stadtkapelle beworben. Nun konnten wir mit diesem Stück dem Publikum gemeinsam ein grandioses Beispiel für besonders klangvolle, sinfonische Blasmusik darbieten, denn ein schöner, voller Orchesterklang liegt Sandra besonders am Herzen 

Neben dem großen Orchesterklang bot der erste Teil des Konzerts eine Bühne für zahlreiche Solopassagen. So war zB. Harald Stößner, unser zweiter Dirigent, zur Abwechslung als Solo-Trompeter zu sehen und hören und beeindruckte mit einer gekonnten, ausdrucksstarken Interpretation der emotionalen Ballade „Someone Like You“ aus dem Musical „Jeckyll and Hyde“.

Für die großartigen sinfonischen Klassiker „Danzon No.2“ und „Rhapsody in Blue“ hatte sich die Stadtkapelle Unterstützung bei Karl Kriner geholt, der die zahlreichen Klavierpassagen virtuos und souverän einfließen ließ. Das ikonische Klarinette-Glissando der „Rhapsody in Blue“ wurde dazu mit gewohnter Leichtigkeit und Coolness von Bernhard Götz dargeboten, immer begleitet von einem gut gelaunten, aber hochkonzentrierten Orchester.

Eine andere Art Solo ist natürlich jedesmal die Moderation, mit der in bewährter Weise Christian Holdt das Publikum durch das Programm führte und für gute Laune sorgte.

Die Vorliebe für große Vielfalt ist etwas, das Sandra Settele und die Stadtkapelle absolut gemein haben und das zeigte sich spätestens im zweiten Teil des Konzerts. Von Stück zu Stück wurde es moderner und rockiger. Mit dabei auch zwei Stücke, „Glory of Love“ und die „Coldplay Symphony“, für die Harald Stößner seine Trompete gegen den Taktstock tauschte und als zweiter Dirigent das Orchester führte.

Dem Publikum schien es zu gefallen, denn mit kräftigem und anhaltendem Applaus, erklatsche es sich zwei Zugaben. Nach dem locker, flockigen „Just like in the old days“ im Dixieland-Stil war es am Ende der Queen-Klassiker „Don’t stop me now“, den die Zuhörer wohl im Ohr hatten, während sie sich auf den Nachhausweg machten.

Alle Beteiligten hatte viel Freude und Spaß an diesem Konzert und wir bedanken uns bei dem großartigen Publikum für den Besuch und den wohltuenden Applaus. Wir freuen uns schon jetzt auf unser nächstes Konzert, die Serenade am See, am 25.7.2026.

Ihre Stadtkapelle Germering

Vielen Dank an unseren Fotografen Markus Füssel für Bereitstellung der tollen Konzertaufnahmen.

Stadtkapelle Germering e.V.
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